Mit den Eltern fahren üben – geht das?

Ja, das geht. Ab 2027 heißt es offiziell 'Fahrpraxis unter Anleitung' oder im Volksmund "Laienausbildung"– und erlaubt dir, mit Eltern oder anderen Begleitern das Fahren zu üben, bevor du zur Prüfung gehst. Das spart nicht nur Geld, sondern gibt dir auch die Chance, in entspannter Atmosphäre Erfahrung zu sammeln.

Mit den Eltern Autofahren üben – welche Voraussetzungen gelten?

Damit du mit deinen Eltern üben darfst, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Dein Begleiter – offiziell 'Fahrpraxisanleiter' genannt – muss seit mindestens 5 Jahren einen Führerschein haben und darf nicht mehr als 1 Punkt in Flensburg haben. Außerdem muss das Auto entsprechend versichert sein und ein 'Fahrpraxis unter Anleitung'-Schild tragen. Deine Fahrschule klärt die Formalien mit dir.

Wie viele Fahrstunden sind Pflicht, bevor ich mit Eltern üben darf?
Bevor du mit deinen Eltern loslegen kannst, musst du mindestens 6 Fahrstunden bei einer Fahrschule absolviert haben. Dein Fahrlehrer schätzt ein, ob du bereit für die Fahrpraxis unter Anleitung bist. Danach kannst du so viel mit deinen Eltern fahren, wie ihr wollt – ideal, um Routine zu bekommen.

Mit den Eltern üben – was bringt dir das wirklich?
Der größte Vorteil: Du sammelst Fahrpraxis ohne den Druck der Fahrstunde – und sparst gleichzeitig Geld. Jede Stunde, die du mit Eltern statt mit der Fahrschule fährst, kostet nur Sprit und Zeit. Außerdem gewöhnst du dich ans Auto und an den Verkehr, bevor die teuren Fahrstunden richtig losgehen.

Unser Tipp: Geh erst zur Prüfung, wenn du dich wirklich bereit fühlst. Jeder zusätzliche Prüfungsversuch kostet nicht nur Gebühren, sondern meist auch extra Fahrstunden.

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